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Parodontologie

Parodontitis (früher Parodontose) ist eine Volkskrankheit.!!

Ursache für eine Parodontitis sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Werden diese bakteriellen Beläge (Plaque) nicht durch gründliche Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt, bilden sie einen harten Belag. Mit der Zeit kommt es zur Rötung, Schwellung und Blutungsneigung des Zahnfleisches. Wird dies nicht behandelt, kann die Entzündung die Fasern, die die Zähne mit dem Kieferknochen verbinden, zerstören und zum Knochenabbau führen. Ohne Fasern und Knochen beginnen sich die Zähne zu lockern und gehen möglicherweise verloren.

Zahnverlust ist aber nur eine der schlimmen Folgen der Zahnfleischentzündung. Die Bakterien aus der Mundhöhle können auch im gesamten Organismus Unheil anrichten. Sie gelangen vom Mund in die Blutbahn und greifen das Immunsystem an. Manche von ihnen geben gefährliche Giftstoffe ab, die Organe und Gewebe schädigen können. So steigert eine Parodontitis gegebenenfalls das Risiko für Schlaganfall um das 7-Fache, Herzinfarkt um das 2-3-Fache, Diabetes um das 6-Fache und Frühgeburten um das 7-Fache.

Besuchen Sie uns regelmäßig, mindestens ein- bis zweimal im Jahr. Nur so können wir Entzündungen im Mundraum frühzeitig erkennen und behandeln, bevor das Zahnbett irreparabel geschädigt ist.

Auch eine professionelle Zahnreinigung sollten Sie sich regelmäßig gönnen. Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten zwar selbst tragen, doch ist das immer noch billiger – und wesentlich angenehmer – als der Ersatz verlorener Zähne.